Donnerstag, 5.März 2015

Aufruf zur Winternothilfe für Afghanistan

Autor(in): Janine Hölzl
Themen dieses Artikels
 
 

In den vergangenen Tagen haben uns traurige Bilder aus Afghanistan erreicht. Der unerwartet harte Winter bedroht die Existenz und das Leben vieler Menschen in den Provinzen Ghazni und Kundus.

Nun hat uns folgender Aufruf zur Winternothilfe des Afghanischen Frauenvereins e.V. erreicht:

In der Provinz Ghazni in Südostafghanistan herrscht extreme Kälte, nachts fallen die Temperaturen unter -10° Celsius. Im Flüchtlingscamp Ali Lala leiden 500 Menschen, sie leben in Zelten. Wie immer sind es die Kinder, Frauen und alten Menschen, die der Winter am härtesten trifft. In dieser Situation sind die Menschen völlig auf sich allein gestellt.

Wir wollen die gröbste Not mit Wolldecken, Lebensmitteln und Kleidung lindern.

Ebenfalls erreichen uns Meldungen aus der Steppe der Provinz Kunduz: 60 Nomadenfamilien, die dort leben, hat der Winter hart getroffen. Ihre einzige Existenzgrundlage ist ihr Vieh. Durch die eisige Kälte fehlt es an Nahrungsgrundlage für die Tiere. Wir wollen den Nomaden durch den Kauf von Viehfutter in ihrer Notsituation helfen. Das Viehfutter wird vor Ort gekauft, um die örtliche Wirtschaft zu unterstützen.

Wir bitten Sie dringend um Unterstützung, bitte helfen Sie uns!

Unser Spendenkonto:
Afghanischer Frauenverein e.V.
Commerzbank Koblenz
IBAN: DE28 5708 0070 0680 8505 00
BIC: DRESDEFF570
Stichwort: „Nothilfe Winter“

Mit herzlichem Dank,

Ihre Nadia Nashir
Vorsitzende des Afghanischen Frauenvereins
Tel.: 0541/408 99 96

Der Afghanische Frauenverein e.V. leistet seit 23 Jahren kontinuierlich humanitäre Hilfsarbeit in Afghanistan. Vor dem Hintergrund der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen wir insgesamt 14 Projekte: Schulen, Ausbildungsstätten für Schneiderinnen, Stickerinnen und Hebammen, Krankenstationen, Familienpatenschaften und den Bau von Trinkwasserbrunnen.

 

 
 

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