Montag, 6.Februar 2012

Was für ein Theater: Elternabend mal anders

Autor(in): Andrej Oelze
Themen dieses Artikels
 
(c) GRIPS-Theater Berlin
 

Unser Freizeit-Tipp für Erwachsene: Mit Humor, Biss und einer Menge realer Erfahrungswerte präsentiert das GRIPS-Theater eine Komödie über Eltern, Elternabende und Lehrer: „Frau Müller muss weg“. Amüsant und sehenswert!Die Sommerferien der 6. Klasse nahen und die Eltern treibt nur eine Frage um: Schafft mein Kind den Sprung aufs Gymnasium? Das GRIPS-Theater beleuchtet diese Frage in der Komödie „Frau Müller muss weg“ und lässt sichtlich von ihren Sprösslingen überzeugte Eltern auf eine selbstbewusste Schullehrerin treffen – Frau Müller eben.

Eigentlich ist die Frage längst – spätestens seit der Geburt – beantwortet: Na klar, mein Kind geht aufs Gymnasium! Und falls doch nicht, dann kann nur die Pädagogin schuld daran sein. Mit dieser betonierten Einstellung sitzen fünf Eltern der 6b im Elternabend. Aber ihr Gegenüber, der auserkorene Feind, ist keine kompromisslose Oberstudienrätin sondern eine selbstbewusste und liebenswerte Lehrerin. Und die Sicherheit der Eltern bröckelt!

„Bei Kindern hört der Spaß auf!“, stellt auch Lutz Hübner, Autor des Stückes, fest. Und so sind die Fronten in diesem Kampf klar und die Eltern davon überzeugt, dass die Lehrerin den pädagogischen Anforderungen einfach nicht mehr gewachsen ist. Denn die Kinder sind ja etwas ganz Besonderes! Ebenso klar ist aber auch, dass am Ende alles doch ganz anders kommt, als eben noch geplant…

Mit großer Komik betrachtet Lutz Hübner das Desaster eines Elternabends und schuf mit  „Frau Müller muss weg“ eine Komödie, die sich seit der Uraufführung im Januar 2010 zum Erfolgsstück auf den deutschen Bühnen entwickelt. Und dann führt auch noch kein geringerer als Sönke Wortmann Regie – ein Vater dreier Kinder, der den Mikrokosmos Elternabend nur zu gut kennt.

Auf einen Blick

Im Vorverkauf sind noch Karten für folgende Vorstellungen von „Frau Müller muss weg“ erhältlich: Dienstag, 7. Februar, Donnerstag, 22. bis Samstag 24. März, Mittwoch, 4. April bis Karfreitag, 6. April – jeweils 19.30 Uhr im GRIPS-Theater (Altonaer Straße 22, 10557 Berlin-Hansaviertel. Kartentelefon: 030 – 39 74 74 77). Die Karten kosten 20€, ermässigt 11€.

 
 

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